Online-Vortrag Tatjana Gabbert „Doping im Freizeit- und Breitensport unter männlichen Jugendlichen und jungen Männern“ • 29.01. 17:00

Wir laden herzlich ein zum Online-Vortrag am Mittwoch 29. Januar 2025 um 17 Uhr zum wichtigen Thema „Doping im Freizeit- und Breitensport unter männlichen Jugendlichen und jungen Männern“.

Inhalte – Im Vortrag geht es u.a. um diese Fragen:

  • Welche legalen und illegalen Dopingmittel werden zur Verbesserung der sportlichen Performance, des Muskelaufbaus oder des Aussehens eingenommen?
  • Wie funktionieren diese Substanzen und welche Gefahren gehen von Ihnen für die männliche Gesundheit aus?

Referentin: Dr. med. Tatjana Gabbert, Fachärztin für Kinder- und Jugendmedizin, Beauftragte für Jungenmedizin im Berufsverband der Kinder- und Jugendärzte (BVKJ)

Zeit: Mittwoch, 29. Januar 2025, 17-18 Uhr

Ort: online via ZOOM

Anmeldung: Die Teilnahme ist kostenlos. Über eine Spende würden wir uns sehr freuen. Den Zugangslink erhalten Sie nach Ihrer Anmeldung per E-Mail an Juliane Rahl oder über unsere Webseite.

Wir freuen uns auf Ihre Teilnahme! Und leiten Sie unsere Einladung gern an viele Menschen weiter.

Die Veranstaltung findet in Kooperation mit dem Netzwerk Jungen- und Männergesundheit statt.

Stiftung Männergesundheit, Leipziger Str. 116, 10117 Berlin – www.stiftung-maennergesundheit.de

Fachtag „Männerschuppen erfolgreich umsetzen“ · Bremen 03.02.25, 09:30 – 15:30

Ergebnisse des Modellprojekts MARS

Viele klassische Angebote der Gesundheitsförderung und Prävention richten sich inhaltlich und hinsichtlich der Ansprache eher an Frauen als an Männer. Entsprechend nehmen auch mehr Frauen als Männer an solchen Angeboten teil. Um dem entgegenzuwirken, setzt die Universität Bremen in Kooperation mit der Landesvereinigung für Gesundheit Niedersachsen Bremen das Modellprojekt „MARS – Männerschuppen als Orte der Prävention und Gesundheitsförderung im kommunalen Setting für Männer ab 50 Jahren“ seit 2022 um. Ziel ist es, das Konzept der Männerschuppen auf Nordwestdeutschland zu übertragen und zu erproben.

Der Fachtag richtet sich an alle Personen, die sich damit befassen (möchten), wie das Wohlbefinden und die gesellschaftliche Teilhabe von Männern durch die Umsetzung von Männerschuppen gefördert werden kann: Praktiker:innen, Wissenschaftler:innen und alle am Thema Interessierten.

Die Veranstaltung ist kostenfrei.

Programm
Anmeldung

CDU/CSU-Bundesfraktion fordert nationale Strategie für Männergesundheit

Gut unterrichtete Kreise haben es bereits erfahren und auch auf aerzteblatt.de wird entsprechend berichtet:

In einem Antrag vom 24.09.2024, den das Büro des CSU-Abgeordneten Erich Irlstorfer (Freising) vorbereitet hat, fordert die CDU/CSU-Bundestagsfraktion die Bundesregierung auf, eine nationale Strategie für Männergesundheit mit entsprechenden Handlungsfeldern aufzulegen.

Dabei sollte darauf geachtet werden, die gesundheitlichen Bedürfnisse von Männern, ihre gesundheitsför­dernden Verhaltensweisen und die Reaktionen der Gesundheitssysteme von Normen und Rollen sowie den Überschneidungen mit anderen Faktoren von Gesundheit beeinflusst werden“, heißt es in dem Forderungs­katalog.

Präventionsprogramme sollen sich „verstärkt an geschlechterspezifischer Gesundheit zu orientiere“ und dies solle sich auch in der Forschung und Forschungsförderung dafür widerspiegeln, heißt es weiter. In der Män­ner­gesundheitsförderung soll es Kooperationen mit zivilgesellschaftlichen Akteuren geben, um die Partizi­pation von Männern an solchen Programmen zu fördern.

Ein spezieller Blick liege dabei auf den Früherkennungs- und Vorsorgeangeboten. Auch soll das von der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BZgA) organisierte Online-Portal für Männergesundheit „langfristig finanziell gesichert“ werden.

Auch in der Ausbildung von Ärztinnen und Ärzten sowie Pflegekräften sollen die geschlechterbezogenen Inhalte „ergänzt und Spezialisierungen für Männergesundheit/Männerärztinnen und -ärzte vermehrt wahrge­nommen werden“, heißt es in dem Antrag.

Im Antrag wird ebenso eine Strategie für Frauengesundheit gefordert. Zwei weitere Anträge fordern die Entwicklung einer Menopausen-Strategie sowie eine bessere Geburtshilfe.

Quelle: aerzteblatt.de

Erinnerung: Online-Treffen zur Netzwerk-Koordination · Mo 21.10. 16:30 – 18:00

Wir freuen uns über Interesse und Beteiligung:

Beim Netzwerktreffen in Bremen im April haben wir uns zu einem Online-Treffen im Herbst 2024 für die Aktiven vereinbart. Der Termin dafür steht inzwischen fest: Montag 21. Oktober 2024, 16.30 bis 18.00 Uhr. Themen werden u.a. die zuletzt beschlossenen To-dos sein: Netzwerktreffen Herbst 2025, Fact-Sheets zur Männergesundheit, Recherche-Fundus (Literatur, Projekte usw.) zu Jungen- und Männergesundheit, Netzwerk-Homepage. Bitte vormerken – wer Interesse hat meldet sich gerne bei Gunter NeubauerJuliane Rahl oder Anne Starker

Die Konferenz findet in MS-Teams statt, Zugangslink nach Anmeldung.

Fach- und Abschlussveranstaltung zum Männergesundheitsprojekt · Nürnberg 28.11.24, 12:15 – 17:15

Das Projekt Kommunale Koordinierung Jungen- und Männergesundheit in Nürnberg endet am 31.12.2024. Aus diesem Grund wollen wir die vergangenen Jahre mit einer Fachveranstaltung krönen.

  • Donnerstag 28. November 2024
  • 12.15 bis ca. 17.15 Uhr
  • Südpunkt, Pillenreuther Str. 147, 90459 Nürnberg

Diese Veranstaltung bietet eine hervorragende Gelegenheit, die Ergebnisse des Projektzeitlaufs zu präsentieren, sich über aktuelle Themen der Jungen- und Männergesundheit auszutauschen und neue Impulse für die Zukunft zu setzen.

Wir haben ein spannendes Programm für Sie vorbereitet, das interessante Vorträge, Diskussionen und die Möglichkeit zum Networking umfasst. Hier gibt es schon Mal einen kleinen Überblick zu den Inhalten der Vorträge – das detaillierte Programm wird kurz vor der Veranstaltung versendet.

  • Rückblick: Jungen- und Männergesundheit in Nürnberg
  • Suizidalität und Prävention bei Männern
  • Nutzen und Risiken von Pornos
  • Doping unter jungen Männern

Am Nachmittag wird es außerdem die Möglichkeit geben, an einem von vier Workshops teilzunehmen.


Sie sind interessiert daran, an der Veranstaltung teilzunehmen? Dann führen Sie bitte bis zum 10. November 2024 folgende zwei Schritte aus:

  1. Bitte melden Sie sich für die Veranstaltung über diesen Link an.
  2. Bitte melden Sie sich für einen der Workshops über den zweiten Link an.

Bitte geben Sie bei der Abfrage Ihres Namens zusätzlich zu Vor- und Nachnamen Ihre Institution mit an.

Wir freuen uns auf Ihre Teilnahme und einen inspirierenden Austausch. Bei Rückfragen stehen wir Ihnen gerne zur Verfügung

Ihr Team der Nürnberger Jungen- und Männergesundheit, maennergesundheit@stadt.nuernberg.de

Neues aus der Stiftung Männergesundheit

Rückblick: Internationale Männergesundheitswoche 2024

Vom 10. bis 16. Juni fand die Internationale Männergesundheitswoche statt. Die Stiftung Männergesundheit hat in dieser Zeit unter dem Motto „Ran an die Pfunde, Männer!“ über die chronische Krankheit Adipositas sowie über Prävention von Adipositas informiert. Auf dem Programm standen Vorträge und Interviews von und mit Expert:innen sowie Betroffenen. Auf der Webseite der Stiftung Männergesundheit finden sich Links zu den Beiträgen, die auf dem YouTube-Kanal der Stiftung veröffentlicht wurden.

Aktualisierte Kurzratgeber in der Wissensreihe

Die Stiftung Männergesundheit informiert in ihren neu aufgelegten Kurzratgebern aus der „Wissensreihe Männergesundheit“ über sexuelle Gesundheit und Impotenz.

„Sexuelle Gesundheit: mehr als Funktionsstörungen und Krankheiten“
Sexuelle Gesundheit betrifft uns alle, unabhängig von Alter, Geschlecht, sexueller Orientierung oder Beziehungsstatus. Aber was verstehen wir überhaupt unter sexueller Gesundheit? Die meisten denken dabei hauptsächlich an Erektionsstörungen oder sexuell übertragbare Krankheiten. Der Begriff umfasst jedoch weit mehr. In erster Linie geht es um ein positives Erleben von Sexualität: dem Zusammenspiel der körperlichen Sexualfunktion, der empfundenen Geschlechtsidentität und den sozialen Beziehungen.

„Impotenz – Erektile Dysfunktion“
Definiert ist die Impotenz (erektile Dysfunktion), kurz ED, als eine länger als sechs Monate anhaltende Unfähigkeit, eine Erektion für ein zufriedenstellendes Geschlechtsleben zu erreichen und / oder aufrechtzuerhalten. Bei den meisten Betroffenen sind organische, in seltenen Fällen psychische Erkrankungen und hormonelle Störungen die Ursache einer ED. Auch das Alter spielt eine Rolle. Die gute Nachricht: Impotenz ist behandelbar!

Die Ratgeber können über die Webseite bestellt oder heruntergeladen werden.

Fachtag Männergewaltschutz „Das krieg ich nicht aus dem Kopf“ · Stuttgart 13.09.24, 09:30 – 16:30  

Psychosoziale und gesundheitliche Folgen von häuslicher und nichthäuslicher Gewalt bei Männern

Programm

Zehn Jahre Gewaltschutz bei der Sozialberatung Stuttgart sind der Anlass, insbesondere die psychosozialen und gesundheitlichen Folgen von häuslicher und nichthäuslicher Gewalt bei Männern in den Blick zu nehmen. Nach den einführenden Vorträgen am Vormittag gibt es am Nachmittag mehrere Praxisimpulse aus unterschiedlichen Handlungsfeldern. Der Fachtag ist eine Kooperation von SBS, komm b-w, männer.bw, BFKM und Stadt Stuttgart. Er wird aus Landesmitteln finanziert durch das Sozialministerium Baden-Württemberg.

Vorträge

  • Frank Scheinert, Bundesfach- und Koordinierungsstelle Männergewaltschutz (Dresden)

Männergewaltschutz als Teil des Hilfesystems gegen häusliche Gewalt. Ein Überblick und künftige Bedarfe

  • Martin Dinges (Stuttgart)

Männer – Gewalt – Gesundheit. Gewaltrisiken, Gewaltwiderfahrnisse und Gewaltwahrnehmung

  • Marion Steffens – Gesine Intervention / Männer (Schwelm)

Gesundheitliche Auswirkungen erlebter Gewalt bei Männern


Praxisimpulse

  • Robert Scholl-Poensgen, Sozialberatung Stuttgart, Beratungsstelle Gewaltschutz für Männer

Beratung für von häuslicher Gewalt betroffene Männer und Männerschutzwohnung

  • Torsten Juchem, Sozialberatung Stuttgart, und Armin Krohe-Amann, PfunzKerle Tübingen

Erfahrungen beim bundesweiten Hilfetelefon „Gewalt an Männern“

  • Patrick Herzog, Verein zur Förderung von Jugendlichen Stuttgart

Queerness und Gewalterfahrungen in virealen Räumen

  • Johannes Löhbach, #MEnToo / Ruf und Rat Stuttgart

Beratung bei Missbrauchserfahrungen und sexualisierter Gewalt gegen Männer

Moderation: Gunter Neubauer


Teilnahme kostenfrei. Programm und Anmeldung s. Flyer.