WWDOGA – Weltweiter Tag der Genitalen Selbstbestimmung | So 07.05.23

Themenschwerpunkt des WWDOGA 2023 ist Genitale Selbstbestimmung in der Kunst. Einen Aufruf und ein virtuelles WWDOGA-Museum mit umfangreicher Linksammlung und Quellen u.a. aus den Bereichen Literatur, Theater, Musik, Malerei und Bildhauerei gibt es auf der Webseite www.genitale-selbstbestimmung.de.

Ablauf des WWDOGA am Sonntag, 7. Mai:

VOR ORT IN KÖLN

Treffpunkt: Köln, Rudolfplatz, 11.00 Uhr
Zentrale Kundgebung mit Reden: Köln, Alter Markt, ab 12:00 Uhr

Herzliche Einladung an alle, live vor Ort zu sein!

DIGITAL

Der Livestream am Sonntag beginnt um 11.15 Uhr, mit Videobeiträgen von  

·         Silvia Breher CDU, MdB

·         Tessa Ganserer Bündnis 90/Die Grünen, MdB

·         Ulrike Bahr SPD, MdB

·         Dr. Arn Sauer Bundesstiftung Gleichstellung

·         David Balashinsky GALDEF, USA

·         Sandra Schoch Vizebürgermeisterin Stadt Bregenz, Die Grünen

·         Kennedy Owino Intact Kenya

·         Uli Schauen Journalist, zum Kenia-Projekt @AfricanForeskinTales 

·         Anders Stjernholm Chairperson Ateistisk Selskab, Dänemark

Um 12.00 Uhr Live-Schaltung auf den Alten Markt in Köln mit Redebeiträgen von

·         Lilith Raza SOFRA – Queer Migrants e. V. 

·         Gislinde Nauy TERRE DES FEMMES e. V.

·         Victor Schiering MOGiS e. V. – Eine Stimme für Betroffene

·         David Smith 15 Square, UK

·         Lasse Schäfer Partei der Humanisten

·         Ephraim und Manasseh Seidenberg prepuce.ch, Schweiz

·         Florian Porsch Protagonist in der ARTE-Dokumentation 2022

·         Alejandro Sanchez Campaigns Officer National Secular Society, UK

·         Johan Nyman Intact Norden, Finnland

Später alles auch auf dem WWDOGA-Kanal!

VIRTUELLES WWDOGA-MUSEUM

Aufbau des Bereichs Männergesundheitsforschung an der Uni Heidelberg – Bitte um Unterstützung

Am Institut für Geschichte und Ethik der Medizin der Universität Heidelberg wird der Bereich Männergesundheitsforschung auf- und ausgebaut. Damit beauftragt ist unser Netzwerkmitglied Christoph Schwamm.

Das Thema Geschlecht soll mehr als bisher im Studium und in der kommenden Approbationsordnung für Ärzt*innen verankert werden. Das Institut für Geschichte und Ethik der Medizin in Heidelberg plant deshalb, das Thema Gesundheit von Männern in der Lehre zu verankern. Dazu sind folgende Schritte vorgesehen:  

1. Den Aufbau eines Bestandes in der Institutsbibliothek zur Geschichte und Ethik der Gesundheit von Männern.

2. Den Aufbau eines Bestandes in der Objektsammlung: Historische medizinische Objekte mit Männlichkeitsbezug, Memorabilia bzw. Erinnerungsstücke aus der Geschichte der Männer(gesundheits)bewegung.

3. Die Suche nach Dozent*innen (zunächst Mediziner*innen) zum Thema Männermedizin und Männergesundheit für die kommenden Lehrveranstaltungen.

Ich wäre dankbar für einschlägige Literaturlisten und Anschaffungsvorschläge – oder Überlassung von Objekten aller Art. Man darf das ruhig breit fassen: Von Interesse ist die gesamte Männerbewegung, insbesondere seit den 68ern bis in die Gegenwart. Auch was unwichtig erscheinen mag, ist von Interesse: Graue Literatur, Plakate, alte Fotografien, Redestöcke und -stäbe aus therapeutischen Männergruppen, Utensilien aus Schwitzhütten usw.

Wer über solche interessanten Dinge verfügt möge sich bitte melden!

Darüber hinaus werden Mediziner*innen oder andere Referent*innen mit Bezug zu Männermedizin und Männergesundheit gesucht.

Kontaktadresse:

Dr. phil. Christoph Schwamm

Im Neuenheimer Feld 327

69120 Heidelberg

christoph.schwamm@histmed.uni-heidelberg.de

Neue Angebote des Forschungsverbunds MEN-ACCESS zur Suizidprävention für Männer sind online

Webangebot für Männer mit Suizidrisiko: www.maenner-staerken.de

„Männer Stärken“ informiert über Suizidalität bei Männern. Wie viele kennen Suizidgedanken? Was sind Warnzeichen für psychische Krisen? Männlichkeit und psychische Krise, wie passt das zusammen? Was sind Wege aus der Krise? Das Angebot soll Orientierung im Hilfesystem geben und Wege in Hilfe ebnen. Kann überhaupt jemand helfen? Welche Hilfen sind wann, wie erreichbar? Wie kann ich die eigene Not ansprechen? Komme ich gegen meinen Willen in die Psychiatrie, wenn ich über Suizidgedanken spreche? Zahlreiche Videos mit Schilderungen von betroffenen Männern und Experten sollen Perspektiven schaffen in scheinbar ausweglosen Situationen und entstigmatisieren.

Kontakt: Cora Spahn, Universität Leipzig, E-Mail: cora.spahn@medizin.uni-leipzig.de, Tel.: 0341 97 188 01

E-Learning Programm für Angehörige von Männern mit Suizidrisiko: www.hilfe-fuer-angehoerige.de

„Hilfe für Angehörige“ ist ein kostenloses E-Learning-Programm für Angehörige von Männern in einer suizidalen Krise. Das E-Learning-Programm besteht aus vier Modulen mit psychoedukativen Inhalten zu Suizidalität bei Männern, Videos mit Expert:innen Betroffenen sowie Hörspiele und Informationsmaterial. Das E-Learning-Programm soll Angehörige im Umgang mit Personen in suizidalen Krisen unterstützen, Hilfsangebote aufzeigen, Kommunikationsstrategien vermitteln und für die Wahrnehmung der eigenen Belastung sensibilisieren. Das E-Learning-Programm wird von einer wissenschaftlichen Studie begleitet und evaluiert.

Kontakt: Laura Hofmann, Medical School Berlin, E-Mail: Laura.hofmann@medicalschool-berlin.de, Tel.: 030 76683753-774 

Informationen zum Forschungsverbund „MEN-ACCESS – Suizidprävention für Männer“. 75% der Menschen, die durch Suizid versterben, sind Männer. Im Jahr 2021 waren es 6.805, d.h. fast jede Stunde, jeden Tag im ganzen Jahr stirbt in Deutschland ein Mann durch Suizid. Suizidpräventionsangebote speziell für Männer sind somit ein drängendes Thema. Dem hat sich der Forschungsverbund MEN-ACCESS aus Universität Leipzig, Medical School Berlin und Universität Bielefeld angenommen. Weitere Informationen unter www.suizidpraevention-menaccess.de

Zur Erinnerung: Thema des Internationalen Männertags am 19. November 2023 ist „Zero Male Suicide“

https://internationalmensday.com/

Internationaler Männertag 2023: Zero Male Suicide

Am 19. November feiert der Internationale Männertag weltweit den positiven Wert, den Männer der Welt, ihren Familien und Gemeinschaften bringen. Wir heben positive Vorbilder hervor und schärfen das Bewusstsein für das Wohlbefinden von Männern. Unser Thema für 2023 ist „Zero Male Suicide“. Gemeinsam können wir die Selbsttötung von Männern stoppen.

Der Internationale Männertag ist eine Gelegenheit für Menschen guten Willens, die Männer in ihrem Leben und den Beitrag, den sie für die Gesellschaft zum Wohle aller leisten, zu würdigen und zu feiern.

Helping Men and Boys – Zero Male Suicide

On November 19, International Men’s Day celebrates worldwide the positive value men bring to the world, their families and communities. We highlight positive role models and raise awareness of men’s well-being. Our theme for 2023 is “Zero Male Suicide”. Together we can stop male suicide.

International Men’s Day is an opportunity for people everywhere of goodwill to appreciate and celebrate the men in their lives and the contribution they make to society for the greater good of all.

https://internationalmensday.com

In eigener Sache: Netzwerkkoordination

Aus persönlichen und beruflichen Gründen haben die beiden langjährigen Netzwerkkordinatoren Stefan Beier und Matthias Stiehler zum Jahreswechsel ihre Tätigkeit im Koordinationsteam beendet. Wir bedauern das, weil es immer von Vorteil ist, wenn sich Arbeit auf mehrere Schultern verteilt, und bedanken uns im Namen des Netzwerks für das bisherige Engagement. Beide sind Gründungsmitglieder des Netzwerks und zählen, auch über die Beteiligung an Netzwerkaktivitäten hinaus, zu den wichtigen Akteuren im Bereich der Männergesundheit.

Matthias Stiehler ist es mit zu verdanken, dass – nach über lange Zeit vergeblichen Bemühungen, einen regierungsamtlichen Männergesundheitsbericht zu erhalten – die Stiftung Männergesundheit hier einsprang und inzwischen schon fünf Berichte vorgelegt hat. Matthias Stiehler war, zuletzt auch im Vorstand der Stiftung, Impulsgeber und 2010, 2013 und 2020 Mitherausgeber dieser Berichte. Auf seine Initiative geht außerdem der Tag der ungleichen Lebenserwartung am 10. Dezember zurück, der an die Lebenserwartungsdifferenz zuungunsten der Männer erinnert. Inzwischen vier Kampagnen wurden dazu seit 2019 gefahren. Sie tragen dazu bei, Mythen über Männergesundheit ab- und eine gesellschaftliche Verantwortung für Jungen- und Männergesundheit aufzubauen.

Stefan Beier engagierte sich im Gründungsprozess unseres Dachverbands, dem Bundesforum Männer, und vertrat unser Netzwerk dort dann über lange Jahre im Vorstand. Auf diese Weise fanden Themen der Jungen- und Männergesundheit immer wieder Eingang in die Aktivitäten des Bundesforums, wo sie heute – wie etwa das gemeinsame Männergesundheitsmanifest 2021 zeigt – einen guten Stand haben. Stefan Beier war der erste Bildungsreferent Männergesundheit bei der LAG Jungen- und Männerarbeit Sachsen und arbeitet dort bis heute daran, Männergesundheit auch in regionalen Zusammenhängen in den Blick zu nehmen.

Danke euch beiden für eure aktive Mitarbeit – von der Gründung unseres Netzwerks bis heute! Wir gehen davon aus, dass sich unsere Wege im Netzwerk und im Bereich der Jungen- und Männergesundheit weiter kreuzen und wir zusammen auch noch das eine oder andere Vorhaben realisieren können.

Die Netzwerkkoordination liegt damit momentan bei Anne Starker (RKI) und Gunter Neubauer (SOWIT). Wir beide freuen uns, wenn wir – gerne schon vor dem nächsten Netzwerktreffen in Bremen im Frühjahr 2024 – für geplante und neu entstehende Aktivitäten auch noch weitere Unterstützung aus dem Kreis der Netzwerkmitglieder bekommen können.

Webinar 22.03.23, 18:30: Controversy in Cancer Screening Prostate Cancer

TOPIC
Prostate cancer is the second most common cancer in men worldwide. Although PSA remains the most used test for screening, the limited specificity and an elevated rate of over diagnosis are a problem. Recently a number of novel biomarkers aiming to increase ability to select patients for biopsy and identify men at risk seem to be promising. The debate will add some new perspective on the topic giving the audience the understanding of whether to screen, how often and with what.

MODERATOR
Prof. Ferdinando Petrazzuoli MD, PhD,
A family doctor in Southern Italy. Member of the WONCA Europe Executive Board,Chair of the EURIPA, and a member of the EGPRN which is a network within WONCA Europe.

FOR SCREENING
Professor Hendrik Van Poppel, MD, PhD,
former chairman of the Department of Urology at the Katholieke Universiteit (KU) in Leuven, Belgium and now chairman of the European Association of Urology (EAU) Policy Office. He is focused on Onco-urological surgery. He was co-founder and is now Chairman of the Scientific Committee of Europa Uomo.

AGAINST SCREENING
Professor John Brandt Brodersen, Md, PhD, of the Department of Public Health at the University of Copenhagen, Denmark. He is a general practitioner with over thirty years of experience in clinical practice. He works as a professor in the area of prevention, medical screening, over diagnosis, over medicalisation, evidencebased medicine and multi-morbidity at the Centre of Research and Education in General Practice, Department of Public Health, University of Copenhagen and at the Primary Health Care Research Unit, Region Zealand. He is also a visiting professor at the Research Unit for General Practice, UiT The Arctic University of Norway.Zeit

Termin: Mittwoch 22. März 2023, 18.30 Uhr

Kostenfreie Registrierung: https://us06web.zoom.us/webinar/register/WN_tB3clAdtRu2Y-E7BEwEjwQ

Aktuelle Publikation zur Definition von Männergesundheit

Sehr geehrte Damen und Herren,

soeben erhielt ich diese aktuelle Publikation zu den international verfügbaren Definitionen zur Männergesundheit:

DEFINING “MEN’S HEALTH”: TOWARDS A MORE INCLUSIVE DEFINITION

Alan White, Raewyn Connell, Derek M. Griffith, Peter Baker

Die von uns erarbeitete Definition wurde 2015 publiziert und wird hier in vollem Wortlaut wiedergegeben. Alan White war damals als Autor mit einbezogen. Jetzt können wir stolz darauf sein, eine Definition zu haben, die international zitiert wird!

Mit freundlichen Grüßen
Doris Bardehle

OMR Prof. Dr. sc. med. Doris Bardehle
Stiftung Männergesundheit | Koordinatorin des Wissenschaftlichen Beirates
Mitglied des Kuratoriums der Global Action of Men´s Health
Leipziger Straße 116 | DE-10117 Berlin
bardehle@stiftung-maennergesundheit.dewww.stiftung-maennergesundheit.de
Fon:  +49(0)30 652 126-120 | Fax:  +49(0)30 652 126-110

MEN AND GENERAL PRACTICE: BARRIERS AND BRIDGES – MONDAY 13 MARCH 2023, 20.00 UTC

Men under-use general practice, contributing to poor health outcomes. This webinar explores the barriers for men and how they can be overcome.

Speaker: Ruth Mursa. Ruth is a Registered Nurse and an Endorsed Nurse Practitioner. She is a highly experienced primary health care nurse and holds a MN (Advanced Practice) and a MN (Nurse Practitioner) as well as additional postgraduate qualifications in sexual and reproductive health and continence. Ruth is a PhD candidate at the University of Wollongong, researching men’s help-seeking and engagement with general practice.  Ruth co-authored the paper Men’s help-seeking and engagement with general practice: An integrative review

At the webinar, Ruth will present her research findings and discuss their implications for policy and practice.

The webinar will last 45 minutes.

To attend the webinar, register here.

You might find it helpful to refer to local time for the webinar, eg Berlin, Germany Mon, 13 Mar 2023 at 21:00 CET

If you’d like any more information about the webinar, please let me know.

Kind regards

Peter Baker, Director Global Action on Men’s Health

+44 (0) 7786 454 905peter.baker@gamh.orgwww.gamh.org@globalmenhealth

GAMH is a UK-based charity. Registration no: 1183428.

Männer – die größeren Vorsorgeschlamper???

Manne Lucha (Foto: Sozialministerium B-W)

Ende Januar hat sich Manne Lucha, grüner Gesundheitsminister von Baden-Württemberg und Vorsitzender der Gesundheitsministerkonferenz der Länder in 2023, zu inhaltlichen Perspektiven für die Gesundheitsversorgung geäußert. Schön, dass er dabei auch die Männergesundheit in den Blick nehmen will. Nur schade, in welchem Ton das wieder mal passiert. Sein in diesem Zusammenhang platziertes Diktum über Männer als die größeren „Vorsorgeschlamper“ wurde medial breit aufgegriffen:

Eine auf das Geschlecht zugeschnittene Gesundheitsversorgung findet der Vorsitzende der Ge­sund­heitsministerkonferenz wichtig – vor allem für Männer. „Es gehört auch zur Geschlechtermedizin dazu, dass wir den Bereich Männergesundheit nochmal deutlicher in den Fokus nehmen“, sagte Baden-Württembergs Gesundheitsminister Manne Lucha (Grüne) in Stuttgart. Für eine geschlechtergerechte Medizin will Lucha den Blick auf Männer lenken. Dies sei vor allem bei der Vorsorge wichtig. „Männer sind die größeren Vorsorgeschlamper“, stellte der Grünen-Politiker fest. Durch ihre Lebensführung stellten sie „per se ein Gesundheitsrisiko für sich“ dar. Dem Minister zufolge neigen sie stärker als Frauen zu risikobehafteten Lebensweisen, trinken mehr Alkohol und ernähren sich häufig falsch. Lucha betonte, dass Männer daher gezielter informiert werden müssten über notwendige Vorsorge.

Quelle: Ärzteblatt

Was ist eigentlich ein Schlamper? Laut Lexikon eine schlampige männliche Person – Synonyme für schlampig sind: flüchtig, liederlich, nachlässig, nicht gewissenhaft / gründlich / sorgfältig, oberflächlich, ungenau, unordentlich, unsorgfältig, schludrig, schusselig. Na, da kommt ganz schön was zusammen – danke für die Blumen!

Kritischer an der Sache ist aber die leider auch in Fachkreisen immer noch verbreitete Verwechslung von Vorsorge („Gesamtheit von Maßnahmen, mit denen einer möglichen späteren Entwicklung oder Lage vorgebeugt, durch die eine spätere materielle Notlage oder eine Krankheit nach Möglichkeit vermieden werden soll“) und Früherkennung („Maßnahmen, um Krankheiten bereits im Frühstadium festzustellen, um durch eine möglichst frühe Therapie die Erkrankung zu heilen oder zumindest ein Fortschreiten zu verhindern“) sowie die kontrafaktische Behauptung, dass Männer Früherkennungsuntersuchungen signifikant seltener frequentieren würden als Frauen.

Vor diesem Hintergrund haben wir uns als Netzwerk-Koordinierungsteam dazu entschlossen, neben dem geplanten Factsheet zur Lebenserwartungsdifferenz auch ein Factsheet zur Früherkennungsteilnahme von Männern vorzubereiten. Hoffen wir, dass es eine mindestens eben so hohe Resonanz erhält wie das Märchen vom Vorsorgeschlamper.

Leider ist es uns nicht gelungen, Herrn Minister Lucha dafür zu gewinnen, den aktuellen Vorsitz in der Gesundheitsministerkonferenz der Länder zu nutzen, um die im Bundesvergleich durchaus vorzeigbaren Aktivitäten im Länd Baden-Württemberg im Bereich Männergesundheit einmal schwerpunktmäßig darzustellen.

Webinar „Was Väter über die Gesundheit ihrer Söhne wissen sollten“ | 15.02.23, 17:00

Denkt mal zurück: Was hat euch euer Vater als ihr noch Jungen wart über Gesundheit erzählt? Wie und vom wem wurdet ihr aufgeklärt? Wer ging mit euch zum (Kinder-)Arzt, wenn es nötig war? Welche Erlebnisse und Erfahrungen habt ihr gemacht, wenn es um eure Gesundheit bzw. um Krankheit, Verletzungen und Unfälle ging?

Was sollten eure Söhne über ihre Gesundheit, ihre Ernährung, über Krankheit und Risiken wissen und wie könnt ihr sie informieren? Dazu wäre es notwendig, dass ihr selbst erst mal mehr über Jungengesundheit erfahrt, was wichtig ist, um mit euren Söhnen zu reden und ggf. wichtige Informationen über ihre Jungenkörper und dessen Gesundheit weitergeben zu können. Für euch und eure Söhne ist es vermutlich auch ein neues Erleben, dass ihr euch zum Thema Gesundheit austauscht. Vielleicht werdet ihr auch feststellen, dass Gesundheit durchaus ein „cooles“ Thema ist. Es geht aber nicht nur um Informationsvermittlung; in manchen Fällen ist es lebenswichtig, wenn der Vater – oder der Sohn selbst – erkennt, dass hier Untersuchungen oder Behandlung dringend erforderlich sind. 

Dann kommt als nächstes die Frage: Wie sage ich es meinem Sohn, wann und wie sprechen wir über seine Jungengesundheit? Gesundheit scheint nämlich kein „Männerthema“ zu sein – die hat man und wenn nicht redet Mann nicht darüber; geht diskret zum Arzt (allzu oft wenn nichts mehr geht) und schaut, dass Mann bald wieder fit ist und gut funktioniert. Soviel zu den Vorbildern, soviel dazu, wie die meisten von uns ihre Väter kennen gelernt haben und wie sie heute selbst „ticken“.

Wir konnten Dr. Bernhard Stier für ein Webinar zum Thema Jungengesundheit – und was Väter darüber wissen sollten gewinnen. Er war lange als Kinderarzt tätig und Jungengesundheit war sein spezielles Thema. Er ist zur Zeit Beauftragter für Jungenmedizin/Jungengesundheit des Berufsverbandes der Kinder- und Jugendärzte in Deutschland.

Webinar

Datum:    Mittwoch 15. Februar 2023

Uhrzeit:    17.00 bis 19.00 Uhr

Für die Teilnahme ist eine Registrierung notwendig. Sie erhalten sofort nach der Registrierung unter https://us06web.zoom.us/meeting/register/tZIpdu2vrDsrG9STwbqAFF802-BHa3uk0eLf einen Anmeldelink.

Das Webinar ist kostenlos. Wir danken aber für Spenden, damit wir unser Webinar-Programm weiter ausbauen können. Nach dem Jahresende 2023 erhalten Sie automatisch eine Spendenbescheinigung für das Finanzamt. Dafür ist aber eine korrekte Adressangabe bei der Regsitrierung erforderlich. Falls Sie eine Teilnahmebestätigung wünschen, geben Sie dies bitte auch bei der Registrierung aus. Die Teilnahmebescheinigung wird etwa 2 bis 4 Wochn nach dem Webinar per Mail zugesandt.

Wir danken für Ihr Interesse und freuen uns, Sie vielleicht im Rahmen der Veranstaltungen begrüßen zu dürfen.

Mit freundlichen Grüßen

Rüdiger Meyer-Spelbrink
Bundesgeschäftsführer
Väteraufbruch für Kinder e.V.

Bundesgeschäftsstelle
Herzogstr. 1a
60528 Frankfurt/M.
069 – 13 39 62 90
bgs@vafk.de