Beim Netzwerktreffen in Bremen im April haben wir uns zu einem Online-Treffen im Herbst 2024 für die Aktiven vereinbart. Der Termin dafür steht inzwischen fest: Montag 21. Oktober 2024, 16.30 bis 18.00 Uhr. Themen werden u.a. die zuletzt beschlossenen To-dos sein: Netzwerktreffen Herbst 2025, Fact-Sheets zur Männergesundheit, Recherche-Fundus (Literatur, Projekte usw.) zu Jungen- und Männergesundheit, Netzwerk-Homepage. Bitte vormerken – wer Interesse hat meldet sich gerne bei Gunter Neubauer, Juliane Rahl oder Anne Starker
Die Konferenz findet in MS-Teams statt, Zugangslink nach Anmeldung.
Diese Veranstaltung bietet eine hervorragende Gelegenheit, die Ergebnisse des Projektzeitlaufs zu präsentieren, sich über aktuelle Themen der Jungen- und Männergesundheit auszutauschen und neue Impulse für die Zukunft zu setzen.
Wir haben ein spannendes Programm für Sie vorbereitet, das interessante Vorträge, Diskussionen und die Möglichkeit zum Networking umfasst. Hier gibt es schon Mal einen kleinen Überblick zu den Inhalten der Vorträge – das detaillierte Programm wird kurz vor der Veranstaltung versendet.
Rückblick: Jungen- und Männergesundheit in Nürnberg
Suizidalität und Prävention bei Männern
Nutzen und Risiken von Pornos
Doping unter jungen Männern
Am Nachmittag wird es außerdem die Möglichkeit geben, an einem von vier Workshops teilzunehmen.
Sie sind interessiert daran, an der Veranstaltung teilzunehmen? Dann führen Sie bitte bis zum 10. November 2024 folgende zwei Schritte aus:
Rückblick: Internationale Männergesundheitswoche 2024
Vom 10. bis 16. Juni fand die Internationale Männergesundheitswoche statt. Die Stiftung Männergesundheit hat in dieser Zeit unter dem Motto „Ran an die Pfunde, Männer!“ über die chronische Krankheit Adipositas sowie über Prävention von Adipositas informiert. Auf dem Programm standen Vorträge und Interviews von und mit Expert:innen sowie Betroffenen. Auf der Webseite der Stiftung Männergesundheit finden sich Links zu den Beiträgen, die auf dem YouTube-Kanal der Stiftung veröffentlicht wurden.
Aktualisierte Kurzratgeber in der Wissensreihe
Die Stiftung Männergesundheit informiert in ihren neu aufgelegten Kurzratgebern aus der „Wissensreihe Männergesundheit“ über sexuelle Gesundheit und Impotenz.
„Sexuelle Gesundheit: mehr als Funktionsstörungen und Krankheiten“ Sexuelle Gesundheit betrifft uns alle, unabhängig von Alter, Geschlecht, sexueller Orientierung oder Beziehungsstatus. Aber was verstehen wir überhaupt unter sexueller Gesundheit? Die meisten denken dabei hauptsächlich an Erektionsstörungen oder sexuell übertragbare Krankheiten. Der Begriff umfasst jedoch weit mehr. In erster Linie geht es um ein positives Erleben von Sexualität: dem Zusammenspiel der körperlichen Sexualfunktion, der empfundenen Geschlechtsidentität und den sozialen Beziehungen.
„Impotenz – Erektile Dysfunktion“ Definiert ist die Impotenz (erektile Dysfunktion), kurz ED, als eine länger als sechs Monate anhaltende Unfähigkeit, eine Erektion für ein zufriedenstellendes Geschlechtsleben zu erreichen und / oder aufrechtzuerhalten. Bei den meisten Betroffenen sind organische, in seltenen Fällen psychische Erkrankungen und hormonelle Störungen die Ursache einer ED. Auch das Alter spielt eine Rolle. Die gute Nachricht: Impotenz ist behandelbar!
Psychosoziale und gesundheitliche Folgen von häuslicher und nichthäuslicher Gewalt bei Männern
Programm
Zehn Jahre Gewaltschutz bei der Sozialberatung Stuttgart sind der Anlass, insbesondere die psychosozialen und gesundheitlichen Folgen von häuslicher und nichthäuslicher Gewalt bei Männern in den Blick zu nehmen. Nach den einführenden Vorträgen am Vormittag gibt es am Nachmittag mehrere Praxisimpulse aus unterschiedlichen Handlungsfeldern. Der Fachtag ist eine Kooperation von SBS, komm b-w, männer.bw, BFKM und Stadt Stuttgart. Er wird aus Landesmitteln finanziert durch das Sozialministerium Baden-Württemberg.
Vorträge
Frank Scheinert, Bundesfach- und Koordinierungsstelle Männergewaltschutz (Dresden)
Männergewaltschutz als Teil des Hilfesystems gegen häusliche Gewalt. Ein Überblick und künftige Bedarfe
Martin Dinges (Stuttgart)
Männer – Gewalt – Gesundheit. Gewaltrisiken, Gewaltwiderfahrnisse und Gewaltwahrnehmung
Marion Steffens – Gesine Intervention / Männer (Schwelm)
Gesundheitliche Auswirkungen erlebter Gewalt bei Männern
Praxisimpulse
Robert Scholl-Poensgen, Sozialberatung Stuttgart, Beratungsstelle Gewaltschutz für Männer
Beratung für von häuslicher Gewalt betroffene Männer und Männerschutzwohnung
Torsten Juchem, Sozialberatung Stuttgart, und Armin Krohe-Amann, PfunzKerle Tübingen
Erfahrungen beim bundesweiten Hilfetelefon „Gewalt an Männern“
Patrick Herzog, Verein zur Förderung von Jugendlichen Stuttgart
Queerness und Gewalterfahrungen in virealen Räumen
Johannes Löhbach, #MEnToo / Ruf und Rat Stuttgart
Beratung bei Missbrauchserfahrungen und sexualisierter Gewalt gegen Männer
Moderation: Gunter Neubauer
Teilnahme kostenfrei. Programm und Anmeldung s. Flyer.
Beim Netzwerktreffen in Bremen im April haben wir uns zu einem Online-Treffen im Herbst 2024 für die Aktiven vereinbart. Der Termin dafür steht inzwischen fest:
Montag 21. Oktober 2024, 16.30 bis 18.00 Uhr
Themen werden u.a. die zuletzt beschlossenen To-dos sein:
Netzwerktreffen Herbst 2025
Fact-Sheets zur Männergesundheit
Recherche-Fundus (Literatur, Projekte usw.) zu Jungen- und Männergesundheit
Sehr geehrte Damen und Herren, liebe Kolleginnen und Kollegen,
wir laden Sie herzlich ein, sich den Termin für unseren kommenden Fachtag vorzumerken:
Das krieg ich nicht aus dem Kopf. Psychosoziale und gesundheitliche Folgen von häuslicher und nichthäuslicher Gewalt bei Männern
13. September 2024, 9.30 – 16.00 Uhr
Gesundheitsamt Stuttgart, Schloßstraße 91
Hauptvorträge:
Frank Scheinert, Bundesfach- und Koordinierungsstelle Männergewaltschutz (Dresden): Männer als Betroffene häuslicher Gewalt
Martin Dinges (Stuttgart): Männer – Gewalt – Gesundheit
Marion Steffens – Gesine Intervention / Männer (Schwelm): Gesundheitliche Auswirkungen erlebter Gewalt bei Männern
Dieser Fachtag richtet sich an Fachkräfte, die Männer begleiten, beraten und unterstützen. Wir möchten mit Ihnen die Auswirkungen von Gewalt auf die psychische, soziale und physische Gesundheit von Männern beleuchten und praxisnahe Ansätze für die Beratung und Unterstützung vorstellen.
Bitte halten Sie sich den Termin frei, eine detaillierte Einladung mit Programm und Anmeldemöglichkeiten folgt in Kürze.
Markus Beck, Sozialberatung Stuttgart – Fachbereichsleitung Gewaltprävention
Sehr geehrte Damen und Herren, liebe Kolleg*innen in der Beratung,
Sie wollen Männer besser beraten? Unser 2. Durchgang der Fortbildung „Systemische Männerberatung“ ist für alle Geschlechter offen und läuft von September 2024 bis März 2026. Für interessierte Berater*innen werden in 10 Modulen spezifisches Wissen und Fähigkeiten zur Beratung der männlichen Zielgruppe vermittelt. Sechs Supervisions-Einheiten vertiefen den Bezug zum eigenen Beruf und die Erweiterung der beraterischen Kompetenzen. Alle wichtigen Info hier: https://www.maennerberater-fortbildung.de/
Dieser Durchgang ist besonders für sächsische Berater*innen gefördert und wir werden bei weiteren Durchgängen den niedrigen Preis für diese Fortbildung nicht halten können! Sie kostet aktuell 3.300,00 € plus Anmelde- und Bearbeitungsgebühr von 150,00 €. Gleichzeitig besteht die Möglichkeit einer zusätzlichen individuellen Förderungvon bis zu 50% durch die SAB!! Info hierzu: https://www.sab.sachsen.de/berufliche-weiterbildung-individuell-berufsbezogene-weiterbildung.
Eine einzigartige Gelegenheit also! Außerdem erhalten Sie bei Anmeldung bis 30.6. einen Frühbucherrabatt von 200,00 € (Teilnehmende aus Sachsen 400,00 €)! Auch Freundschaftswerbung ist möglich: Wenn Sie eine weitere teilnehmende Person aus Sachsen gewinnen, welche die Fortbildung erfolgreich absolviert, erhalten Sie auf Nachfrage weitere Vorteile. In einer kostenfreien Online-Infoveranstaltung können Sie sich unverbindlich einen Eindruck verschaffen. Der nächste Termin dazu ist am 25. Juni 2024: https://www.fachstelle-maennerarbeit.de/event/info-und-impulsveranstaltung-zur-fortbildung-maennerberatung/
Für Fragen stehen wir natürlich gern zur Verfügung.
Beste Grüße Stefan Beier, Bildungsreferent Männergesundheit + Männerberatung
Landesfachstelle Männerarbeit bei der Landesarbeitsgemeinschaft Jungen- und Männerarbeit Sachsen e.V.
Die Stiftung Männergesundheit hat im April ein Memorandum zur Weiterentwicklung von Männerschuppen und Männertreffs in Deutschland veröffentlicht.
Um die Bekanntheit und den Nutzen von Männerschuppen in Deutschland zu unterstützen, will das Memorandum aus den bereits existierenden Initiativen und dem Ergebnis von drei Tagungen von Akteuren zur Männergesundheit die bisherigen Erfahrungen, Umsetzungsfak- toren und erforderlichen Unterstützungsangebote für eine Realisierung von Männerschup- pen zusammenfassen und zu deren Verbreitung beitragen. Es soll wesentliche Aspekte der Ausgangslage, der zu beantwortenden Fragestellungen, dem Nutzen von Männerschuppen und mögliche Umsetzungswege skizzieren.
Autorin ist Prof. Dr. med. Doris Bardehle, Koordinatorin des Wissenschaftlichen Beirates der Stiftung Männergesundheit.
Das Sprechen über sexualisierte Gewalt ist von Mythen und Tabus durchzogen. Im Fall von Männern* besteht zudem das kulturelle Paradox „Entweder ist jemand ein Opfer oder ist ein Mann” (Lenz). Doch die statistischen Zahlen zeigen, 1/3 der von sexualisierter Gewalt in Kindheit und Jugend Betroffenen sind männlich*. Geschlechtlich geprägte Verletzlichkeiten sowie das Ausnutzen des männlichen Geschlechts als Täterstrategien führen zu Herausforderungen in der Bewältigung der eigenen Betroffenheit. Für Jungen* und Männer* braucht es eine flächendeckende Hilfe- und Versorgungslandschaft.
Die Fachberatungsstelle faX Kassel ist seit 2023 für die Beratung von betroffenen Männern* für ganz Nordhessen finanziert. Wir möchten die Fachpersonen zu dieser Thematik sensibilisieren, um die Versorgungslandschaft für betroffene Jungen* und Männer* auszubauen und zu stärken. Deshalb laden wir ein zum Fachtag am 27.09.24, um uns gemeinsam mit verschiedenen Facetten der Arbeit mit betroffenen Jungen* und Männern* auseinanderzusetzen. Wir freuen uns, dass renommierte Fachpersonen der Praxis und Wissenschaft sowie selbst Betroffene als Erfahrungsexpert*innen aus ganz Deutschland den Fachtag mit uns gestalten.